Steuerermäßigung für handwerks- und haushaltsnahe Dienstleistungen:

Zum 1. Januar 2009 wurde der Steuerbonus von 20 Prozent der Aufwendungen für Handwerkerleistungen auf 1.200 Euro verdoppelt.

Begünstigt sind die Arbeitskosten einschl. Umsatzsteuer, nicht hingegen die Materialkosten. Die Voraussetzung zur Absetzung dieser Leistungen ist eine entsprechende Handwerkerrechnung. Alle wichtigen Informationen darüber wie haushaltsnahe Dienstleistungen definiert sind und wer die Steuerermäßigung nutzen darf finden Sie unter www.bundesfinanzministerium.de.

 

Förderung von Heizungsanlagen/Heizungspumpen:

Alle Informationen finden Sie bei uns unter der Rubrik 'Förderung aktuell' oder auf den entsprechenden Web-Seiten der KFW oder der BAFA.

Kleiner Tipp: Elektronisch geregelte Heizungs-Umwälzpumpen sparen bis zu 80% der heizungseigenen Stromkosten und werden auch noch finanziell gefördert. Rufen Sie uns an wenn Sie Fragen haben.

 

Heizkörper wird nicht warm oder heizt ständig:

Viele unserer Kunden rufen aus diesem Grund bei uns an. Sehr oft liegt das Problem an einem nicht mehr gängigen Stift unterhalb des Thermostatkopfes. Versuchen Sie daher diesen Kopf, mit dem man den Heizkörper auf- und zudreht, zu demontieren. Darunter finden Sie einen dünnen Metallstift. Diesen bitte ganz vorsichtig mit einer Zange hin- und herdrehen, also niemals am Stift ziehen. Meistens sitzt dieser Stift fest. Daher kann es sein, dass er nicht mehr schließt bzw. öffnet. Aber Achtung: Bei einigen Fabrikaten kann es sein, dass der Stift herausrutscht bzw. der Ventilteller innen hat sich gelöst(Wasser tritt dann aus). Dann bitte wieder zurück in die Öffnung schieben und den Thermostatkopf wieder aufsetzen. An diesem Punkt sollten wir dann übernehmen. Im Normalfall ist aber das Problem gelöst und Sie sparen den Handwerkereinsatz und Geld.

Noch ein Tipp: Außerhalb der Heizperiode alle Thermostatventile am Heizkörper einmal im Monat auf- und wieder zudrehen. Das verhindert das Zusetzen der Stifte.

 

Heizkörper gluckert/Wasserdruck zu gering/Wasser auffüllen:

Wenn ein Plätschern oder Gluckern im Heizkörper zu hören ist(meist an den obersten Heizkörpern) fehlt Wasser in der Anlage.Dann ist Wasser aufzufüllen. Dabei bitte beachten, dass man den Füllschlauch erst mit Wasser füllt bevor man diesen an die Heizungsanlage anschließt. Somit vermeidet man, das weitere Luft in die Heizungsanlage gelangt. Zusätzlich ist die Heizungspumpe auszuschalten damit diese bei laufendem Betrieb nicht die Luft immer wieder mitreißt. Einige Minuten warten bis sich die Anlage beruhigt hat. Erst dann bitte unter ständigem vorsichtigen Füllen der Anlage die entsprechenden Heizkörper an den Entlüftungsventilen am Heizkörper meist mittels einem kleinen Vierkantschlüssel entlüften. Beim Füllen der Anlage ist darauf zu achten, dass man diese nicht überfüllt. Daher ist die Anzeige des Manometers ständig zu beobachten. Sollte kein Manometer vorhanden sein sollte dringend eines eingebaut werden. Als grobe Übersicht ist zu beachten: 1 Bar Wasserdruck sind ungefähr 10m Wassersäule. Bei Einfamilienhäusern bzw. Gasetagenheizungen ist im Normalfall ein Wasserdruck in der Anlage von 1,5 bis 1,8bar völlig ausreichend. Unter 1 bar Wasserdruck können sich Gasthermen automatisch durch den eingebauten Drucksensor abschalten. Bei größeren/höheren Anlagen sind entsprechend andere Drücke notwendig. In der Regel, bei korrekt eingestellten Manometeranzeigen, sind rote Markierungen bzw. rote Markierungszeiger so justiert, dass sich an diesem Punkt im Normalfall ein voll funktionsfähiges Sicherheitsventil selbsttätig öffnet. Dies wiederum schützt Ihre Anlage gegen zu hohem Druck einerseits, andererseits ist die Anlage zu viel mit Wasser gefüllt worden. Nun muss man den Druck wieder ablassen. Normalerweise schließt das Sicherheitsventil dann auch wieder automatisch. Bei alten bzw. lange nicht geprüften Sicherheitsventilen kann es passieren, dass sich das Ventil durch Verdreckungen o.ä. nicht mehr schließt. Dann ist das Ventil auszuwechseln.

Bitte nicht vergessen: Nach dem Füllvorgang das Füllventil der Heizung und den Zapfhahn am Wassernetz zudrehen und den Schlauch wieder demontieren. Somit stellen Sie sicher, dass die Absperrungen auch wirklich geschlossen werden, dass Ihr Trinkwassernetz nicht durch Heizungswasser verunreinigt wird, und dass der Wasserschlauch nicht irgendwann durch ein nicht geschlossenes Ventil platzt.

Selbstverständlich führen wir diese Maßnahmen auf Wunsch auch für Sie aus.

 

Sie müssen öfter die Heizungsanlage auffüllen obwohl keine Undichtigkeit vorliegt:

Bitte Ihre Heizungsanlage im kalten Zustand überprüfen. Kleinere Leckagen können im warmen Zustand sofort wegtrocknen. Wichtig sind hier alle lösbaren Verschraubungen(z.B. an den Heizkörperventilen, Absperrungen etc.). Das Sicherheitsventil kann auch undicht werden(siehe vorherigen Abschnitt). Überprüfen Sie beim Aufheizen der kalten Heizungsanlage,ob am Manometer gleichzeitig mit der Erwärmung Ihrer Heizungsanlage die Anzeige stark ansteigt(ein leichter Anstieg von einem Teilstrich der Manometeranzeige ist normal). Wenn ja bitte das Ausdehnungsgefäß(meistens roter oder grüner Stahlballon) in der Nähe Ihres Kessels prüfen. Dabei reicht ein vorsichtiges Abklopfen mit einem metallischen Gegenstand von oben nach unten völlig aus. Ist der Klang überall dumpf ist entweder die innenliegende Membran des Gefäßes defekt oder der Vordruck ist nicht mehr da. Dann rufen Sie uns an damit wir die Ursache finden können.

 

Heizung ist an aber die Heizkörper werden nicht warm:

Wenn trotz heißem Kessel(Kesselthermometer überprüfen) keine Wärme zu den Heizkörpern gelangt liegt entweder ein Regelungsproblem vor, oder die Heizungspumpe fördert nicht mehr. Die meisten Heizungspumpen haben vorn eine Messingschraube mit einem Schlitz(manchmal ist eine Abdeckung darüber). Falls vorhanden die Absperrungen vor und hinter der Pumpe absperren und die Schlitzschraube vorsichtig lösen. Achtung: Bei laufender Heizung besteht Verbrühungsgefahr; lieber die Anlage abkühlen lassen. Sollte zuviel Wasser schon beim Lösen dieser Schraube austreten drehen Sie die Schraube  gleich wieder fest an. Wenn nicht entfernen Sie diese. Stecken Sie den Schraubenzieher  vorsichtig in die Öffnung. Innerhalb der Öffnung befindet sich die Pumpenwelle. Sollte diese Welle sich drehen sehen Sie dies bzw. der Schraubenzieher fängt an zu schlagen wenn Sie die Welle berühren. Sollte die Pumpe nicht laufen versuchen Sie mit dem Schraubenzieher die Welle anzuschieben. Wenn Ihnen das gelingt können Sie die Schraube wieder aufschrauben bis kein Wasser mehr austritt. Wenn die Pumpe nicht wieder anläuft muss Sie ausgetauscht werden. Es kann passieren, dass die Pumpe weiterläuft aber trotzdem das Heizungswasser nicht födert oder Sie bleibt wieder stehen. Auch dann muss sie getauscht werden. Vergessen Sie nicht eventuell zugedrehte Absperrungen wieder zu öffnen.

Wir helfen Ihnen gern wenn Sie diese Prüfungen nicht durchführen möchten.

 

Wasserdruck im Trinkwassernetz ist zu gering:

Dies kann mehrere Ursachen haben.

Wenn Sie einen Wasserfilter hinter der Wasseruhr haben kann dieser stark verdreckt sein. Sollte eine Rückspülfilter installiert worden sein kann dieser dann nach den Herstellerunterlagen gespült werden.

Ist zusätzlich ein Druckminderer vorhanden sollte dieser auf seine Einstellung überprüft werden. Dabei beobachtet man beim Drehen das Manometer.Die Anzeige stellt sich, bei funktionierendem Manometer/Druckminderer, entsprechend au den eingestellten Wert ein.

Die Absperrventile sind zu überprüfen. Vielleicht ist ein Ventil nicht ausreichend aufgedreht.

Vielleicht sind aber auch nur die Perlatoren(Wassersiebe) an den Armaturenausläufen verdreckt. Diese kann man im Normalfall abschrauben. Hierzu sollte möglichst eine Armaturenzange(ohne Zähne) oder ein Maulschlüssel verwendet werden. Bei stark verdreckten oder verkalkten Sieben sollten diese entweder ausgewechselt werden oder Sie legen diese einfach in Mineralwasser, auch z.B. mit etwas Zitronensäure. Bitte daran denken, dass eine zu starke Säure die Verchromung angreifen kann.

Sollten diese Maßnahmen nichts gebracht haben ist dann doch die Zeit für uns gekommen.